Heilkräuter-Verzeichnis B : Naturheilmittel, sei Dein eigener Apotheker




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 Heilkräuter-Verzeichnis B 
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Ungelesener Beitrag Heilkräuter-Verzeichnis B
Bachbunge

(Veronica beccabunga)


Man findet an fließenden Gewässern ja so einige interessante Kräuter, darunter auch die Bachbunge.

Die Bachbunge gehört zur Familie der Wegerichgewächse und zur Gattung des Ehrenpreis.

Die Bachbunge ist ein mehrjähriges Gewächs und man findet es überwiegend an Bachufern. Dabei steht sie jedoch nicht am Ufer selbst, sondern im Wasser. Die Pflanze kann bis zu 60 cm hoch werden und ihre Wurzeln sind vollkommen unter Wasser.

Erkennen kann man die Bachbunge an ihren fleischigen Blättern, die einen gezahnten Rand haben und an der Spitze rundlich sind (siehe Bild).

Die Bachbunge blüht im Mai mit blauen Blüten, die sich bis in den September zeigen können.

Sollten Sie selbst die Bachbunge ernten wollen, beachten Sie bitte, daß Sie sie nicht beschädigen. Außerdem ist darauf zu achten, daß keine Pestiziden enthalten sein könnten, z.B. in der Nähe von Feldern. Zudem befinden sich an den unteren Teilen der Bachbunge oft Larven, die man gründlich entfernen sollte.

Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C lohnt es sich, sie ab und an in den Speiseplan einzubauen. So kann man die Blätter z.B. als Wildsalat essen. Die Bachbunge hilft in der Naturheilkunde u.a. der Verdauung und wirkt der Frühjahrsmüdigkeit entgegen.

Volksnamen
Bachbungen-Ehrenpreis, Bach-Ehrenpreis, Quell-Ehrenpreis

Geschichten und geschichtliches zur Bachbunge
Hildegard von Bingen schrieb
"Die Bachbunge ist von warmer Natur, und wer daraus ein
Mus kocht unter Beigabe von Fett oder Öl und sie so ißt,
der erleichtert seinen Bauch durch Abführen wie mit einem
Trank. Und auch gegessen unterdrückt sie die Gicht."

Wirkung und Anwendung der Bachbunge
Bachbunge reinigt das Blut
bei Appetitlosigkeit
gegen Verstopfung
bei Blasensteinen
wirkt harntreibend
bei Zahnfleischblutungen
fördert die Menstruation
bei Verdauungsschwäche
ist schleimlösend
ist schweißtreibend
Asthma
Husten
Lungenprobleme
Fieber
gegen Frühjahrsmüdigkeit
gegen Rheuma
gegen Gicht (laut Hildegard von Bingen)
bei Entzündungen

Der englische Name der Bachbunge ist Brooklime

Verwendet wird das blühende Kraut, Blätter
für Salate usw. in der Küche.

Enthaltene Stoffe in der Bachbunge
Iridoide, Vitamine, besonders Vitamin C, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Aucubin, ätherische Öle

Gesammelt wird die Bachbunge von März bis August

Anwendung der Bachbunge
Man verwendet die Bachbunge am besten frisch.

Eine Anwendung als Tee ist nicht üblich.

Jedoch auch als Tinktur kann man die Bachbunge gut anwenden.

Saft aus Bachbunge
Aus den fleischigen Blättern der Bachbunge kann man leicht einen Saft herstellen, der abführend wirkt und die Harntätigkeit anregt. Nehmen Sie dazu mehrmals am Tag einen Teelöffel des Saftes. Zudem kann dieser Saft bei Müdigkeit (Frühjahrsmüdigkeit) eingesetzt werden.


23. Dez 2010 20:34
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Bachkresse ist eine andere Bezeichnung für die Brunnenkresse, bitte lesen Sie dort weiter.


23. Dez 2010 20:38
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Baldrian

(Valeriana officinale)

Der Name Baldrian wurde wahrscheinlich vom lateinischen Wort Valeriana abgeleitet, das so viel wie gesund sein bedeutet.

Er wird auch Katzenkraut genannt, da er die Fähigkeit hat, Katzen anzulocken.

Der Baldrian ist eine mehrjährige Pflanze, die von Juni bis August erblüht. Aus den im Frühjahr wachsenden gefiederten Blättern wachsen Ende April Stiele hervor, die bis zum Ende des Sommers 2 m hoch werden können.
Daran wachsen im August rosafarbene Dolden, die einen sehr angenehmen Duft verströmen.

Bei diesen angenehmen Düften und dem leichten Erscheinungsbild wundert es den Menschen nicht, daß der Baldrian beruhigend auf den Körper und den Geist wirkt.

Beim Baldrian werden nur die Wurzeln verarbeitet.

Baldrian ist ein uraltes Heilmittel. Schon im alten Griechenland verwendete man den Baldrian bei Frauenleiden.

Hildegard von Bingen verwendete den Baldrian bei Seitenstechen und schmerzender Gicht. Es gab aber auch andere Anwendungsgebiete, z.B. Husten, Sehschwäche, Stichverletzungen.


Die den meisten bekannte Wirkung, die beruhigende Wirkung des Baldrian, entdeckte man jedoch erst im 19. Jahrhundert.
Seither verwendet man es auch als eines der besten Schlaf- und Beruhigungsmittel.

Geschichtliches und Sagen um den Baldrian
"Baldrian, Dost und Dill - kann die Hex` nicht wie sie will."

"Jüngling, trage eine Baldrianwurzel in der Tasche und sage den Zauberspruch: Baldrian, greif mir dran! Dann kann dir die Maid nichts verweigern".

"Nimm Baldrian in den Mund und küsse die, die du haben willst; sie gewinnt dich gleich lieb."

Wo wächst Baldrian
Sonnig bis halbschattig, feucht, humos, nährstoffreich, tiefgründig, großer und kleiner Baldrian kommen recht häufig wild vor.

Volksnamen
Katzenkraut, Augenwurtzel, Elfenkraut, Hexenkraut, Katzenwurtzel, Mondwurz, Theriackkraut, Theriakwurzel, Tollerjan, Augenwurz, Bertram, Dreifuss, Hexenkraut, Katzenkraut, Katzenwurz, Marienwurzel, Mondwurz, Theriakwurzel, Viehkraut, Wendwurzel

Inhaltsstoffe
Valepotriate, Valerensäuren, Alkaloide und ätherische Öle

Wirkung und Anwendung des Baldrian
Beruhigung von Nervensystem und Körper
Beruhigend
Löst Krämpfe
Fördert die Verdauung
Stillt Schmerzen
Senkt den Blutdruck
Schmerzstillend
Blutdrucksenkend
Verdauungsfördernd
Krampflösend

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Baldrian
Baldrian kann als Tee, Tropfen, Dragees und Kapseln angewendet werden.

Bei Wechseljahrsbeschwerden
Teemischung aus 1 Tasse Baldrian , je 2 Teile Kamillenblüten und Pfefferminze.
Einen Teelöffel pro 250 ml. Dreimal täglich 1 Tasse trinken.

Baldriantee für einen besseren Schlaf
Ein Gramm Baldrian mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.
Davon trinkt man ca. 1 Stunde vor dem Schlaf eine Tasse.

Baldrian-Bad zur Beruhigung und Entspannung
Ca. 75 g Baldrianwurzel mit 2 Liter Wasser kurz aufkochen. Danach 20 Minuten ziehen lassen und dem Badewasser zugeben.
Man kann dazu auch Baldriantinktur benutzen, allerdings ist die Wirkung dann nicht so stark.

Herzneurose
Teemischung aus 2 Teilen Fenchel, 3 Teilen Pfefferminzblätter und 4 Teilen Baldrian.
1 Teelöffel davon kalt 1/4 Liter Wasser ansetzen (mindestens 2 Stunden) und danach aufkochen. Langsam trinken.

Bei nervösem Magen mit verbundener Appetitlosigkeit
30 g Kamillenblüten
30 g Thymiankraut
30 g Baldrianwurzel
15 g Pfefferminze
2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und
10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.
Nach Bedarf 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.

Bei nervösem Magen mit Blähungen
30 g zerstoßene Fenchelfrüchte 30 g zerstoßene Kümmelfrüchte 30 g Baldrianwurzel
15 g Melissenblätter
15 g Kamillenblüten

2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.
Nach Bedarf 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken.


23. Dez 2010 20:43
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Barbarakraut

(Barbarea intermedia)


Die Pflanze ist der Schutzheiligen der Bergleute, Kanoniere und Steinbrucharbeiter, der heiligen Barbara, gewidmet. Früher wurden die Blätter der Pflanze als Pflaster bei Verletzungen benutzt. Man findet die Pflanze an Flüssen entlang der Ufer und einen anderen feuchten Standorten. Die Blätter bleiben im Herbst grün und man findet das Barbarakraut bis zum 4. Dezember, dem Barbaratag.

Anwendung in der Naturmedizin finden die frischen Blätter, da getrocknete Blätter ihre Wirksamkeit verlieren. Diese Blätter enthalten sehr viel Vitamin C, können also z. B. auch für Salate verwendet werden. Der Samen der Pflanze hat, wenn er eingenommen wird, eine harntreibenden Wirkung.

Volksnamen
Winterkresse

Wo wächst Barbarakraut?
Sonnig bis halbschattig, feuchte bis nasse, humose, nährstoffreiche Böden
Barbarakraut

Hauptanwendung von Barbarakraut
Barbarakraut wirkt vorbeugend gegen Erkältungen.


Wirkung und Anwendung von Barbarakraut
Appetitanregend
Blutreinigend
Erkältungen
Harntreibend
Stoffwechselanregend
Wundheilend

Verwendete Pflanzenteile
Verwendet wird nur das frische Kraut


23. Dez 2010 20:47
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Bärenklau – Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylum)

Der Bärenklau, bzw. auch Wiesen-Bärenklau genannt, ist eine bei uns in Mitteleuropa heimische Pflanze.

Der Name Bärenklau stellt eigentlich die Bezeichnung für eine ganze Gattung von Pflanzen dar. Denn neben dem Wiesen-Bärenklau gibt es noch andere Pflanzen, die dieser Familie angehören, z.B. den Riesen-Bärenklau.

Der Name Bärenklau wird von der Ähnlichkeit mit einer Bärenklaue abgeleitet.

Der Wiesen-Bärenklau ist auf Wiesen zu finden, an Gräben, in lichten Waldgebieten und an den Ufern von Bächen. Und dort, wo er dann wächst, wächst er meist auch in größeren Beständen.

Der Wiesenbärenklau wird bis zu 1.5 Meter hoch und ist eine mehrjährige Pflanze. Er treibt im Juni verzweigte und kantige Stengel aus, an denen später die Blüten wachsen. Diese Blüten stehen in Blütendolden zusammen.
Aufgrund der Höhe von „nur“ maximal 1.5 Meter kann man den Wiesenbärenklau übrigens auch von seinem "großen Bruder", dem Riesenbärenklau, unterscheiden, denn dieser wird bis zu vier Meter hoch. Zudem ist der Riesenbärenklau aufgrund seiner Inhaltsstoffe nicht ungefährlich für den Menschen und sollte mit großer Vorsicht behandelt werden.
Zwar kann auch der Wiesen-Bärenklau in großen Mengen zu Beschwerden führen, allerdings ist die Gefahr dafür geringer. Empfindliche Menschen können nämlich z.B. durch eine Berührung mit dem Bärenklau oder durch die Berührung bzw. dem Verzehr der Früchte Ausschläge bekommen.

In der Kräuterheilkunde verwendet man das über der Erde wachsende Kraut und die Wurzeln der Pflanze. Man sammelt das Kraut am Anfang der Blütezeit und trocknet es zügig und luftig. Die Wurzeln erntet man im Frühjahr und im Herbst. Man reinigt sie gut, schneidet sie in kleine Stücke und trocknet sie ebenfalls, möglichst warm (nicht heiß) und luftig.

Vorsicht: Es kann zu Hautausschlägen kommen!

Volksnamen
Wiesenrhabarber, Bärenfuß, Bärentatze, Wolfsklau (wie der Bärlapp), Emdstengel, Kuhlatsch, Ochsenzunge, Säuchrut, Echter Bärenklau

Wirkung und Anwendung von Wiesen-Bärenklau
Aphrodisierende Wirkung
Asthma
Beruhigend
Blähungen
Blasenentzündungen
Bronchitis
Durchfall
Entzündungen im Rachenraum
Epilepsie
Harntreibend
Husten
Hysterie
Löst Schleim
Nierensteine
Schwache Verdauung
Tuberkulose

Anwendungsbeispiele für den Bärenklau
Man kann aus dem Kraut und en Wurzeln Tee’s bzw. Tinkturen herstellen. Ein Tee aus Bärenklau löst Schleim und beruhigt die Atemwege. Er kann also bei Husten oder Erkältungen genommen werden.


Dioskurides beschrieb die Wirlung des Bärenklaus's folgendermaßen:
Zitat:
Der Wiesen - Bärenklau hat Blätter in etwa denen der Platane ähnlich, denen des Steckenkrauts sich nähernd, Stengel von der höhe einer Elle und auch grösser, dem Fenchel ähnlich, mit Dolden an der Spitze, in denen der dem Sesel gleichende doppelte Samen sitzt, der aber breiter, weisser, mehr spreuartig ist und durchdingend riecht. Es hat gelbe oder weisse Blüthen, eine weisse rettigähnliche Wurzel und wächst in Sümpfen und an feuchten Stellen. Seine Frucht schneidet, getrunken, den Schleim durch den Stuhlgang aus; weiter heilt sie, getrunken, Leberleiden, Gelbsucht, Orthopnöe, Epilepsie und Mutterkrämpfe. In der Räucherung weckt sie die von Schlafsucht Befallenen auf. Mit Oel auf den Kopf gestrichen ist sie ein gutes Mittel für solche, die an Gehirnkrankheit, Lethargie und Kopfschmerzen leiden; mit Raute als Umschlag heilt sie Schlangenbisse. Auch die Wurzel wird Gelbsüchtigen und Leberleidenden gegeben. Ringsum abgeschabt und eingelegt bringt sie Wulste in Fisteln zum Verschwinden. Der Saft der frischen Blüthen ist ein gutes Mittel gegen geschwürige und eiterflüssige Ohren.




Vorsicht
Es kann zu allergischen Reaktionen kommen. Die Kontaktstellen werden stark lichtempfindlich, also nach einer Berührung die Sonne meiden.

Enthält giftige Furocumarine.


23. Dez 2010 20:50
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Bärentraube

(Arctostaphylos uva-ursi)


Die Bärentraube kommt ursprünglich aus dem Norden zu uns. Schon 1601 wurde sie als Heilpflanze erwähnt. Damals wurde sie bei Gallenkrankheiten sowie bei Krankheiten der Harnorgane angewendet.

Die Bärentraube ist ein immergrüner Strauch, der der Preiselbeere sehr ähnlich sieht. Sie wächst auf Moorböden, aber auch in Nadelwäldern den Alpen.
Die Früchte sind rot und beerenartig. Medizinische Verwendung haben nur die Blätter.

Die Moosbeere, wie die Bärentraube auch genannt wird, blüht im April und Mai, die Blüten werden von April bis Juni gesammelt.

Man kann aus den Blättern der Bärentraube eine sehr heilsamen Tee herstellen. Ein solcher Tee hilft gegen entzündliche Erkrankungen der Harnwege, bei Harngrieß, bei Blasensteinen und Niereninfektionen.

Volksnamen
Moosbeere

Wo wächst die Bärentraube
Auf Moorböden und Heideland, auch in den Nadelwäldern der Alpen.

Gesammelt werden nur die Blätter.

Wirkung und Anwendung von Bärentraube
Blasenentzündungen
Nierenbeckenentzündungen
Gallengangsbeschwerden
Durchfall

Verwendete Pflanzenteile
Verwendet werden die Blätter

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um die Bärentraube
Tee

3,5 g der fein zerschnittenen Bärentraubenblätter werden mit ca. 250 ml kaltem Wasser angesetzt und 8 bis 12 Stunden gelassen (Kaltmazerat).

Durch die Zubereitung des Tees als Kaltmazerat wird der Gerbstoffgehalt, der zu Unverträglichkeiten führen kann, vermindert.

3 bis 4 mal täglich eine Tasse des angewärmten Tees trinken.


Besondere Hinweise
Kann zu Unverträglichkeiten führen.

Die Einnahme über einen längeren Zeitraum sollte nicht erfolgen!

Man sollte Bärentraubentee nicht länger als eine Woche einsetzen und dann mindestens vier Wochen Pause einlegen!

Die in der Bärentraube enthaltenen Gerbstoffe können den Magen reizen, können bei Überdosierung oder langer Anwendung zu Verstopfung führen.

Das in der Bärentraube enthaltene Arbutin, das wiederum in Hydrochinon umgewandelt wird, ist potenziell krebserregend und schädigt die Leber. Deshalb Bärentraubentee nicht als "Dauertee" verwenden, sondern nur bei spezifischen Beschwerden, dann auch nur für kurze Zeit.

Bitte nicht bei Kindern unter 12 Jahren, während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit anwenden.

Bärentraube ist eine geschützte Pflanze. Deshalb bitte nicht selbst sammeln, besser auf Fertigpräparate ausweichen.


23. Dez 2010 20:53
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Bärlapp

(Lycopodium clavatum)

Schon die Indianer reinigten mit Bärlapp-Sporen ihre
Verletzungen. Dabei war es egal, ob es eine blutende Nase war oder eine Schnittwunde.

Der Name des Bärlapp kommt von lappo, das bedeutet im Altdeutschen so viel wie flache Hand. Da die weichen Spitzen des Stengels der Pflanze wie die Pranken eines Bären aussehen, entstand dadurch sein Name "Bärlapp".

Das blass gelbe Pulver, das beim Schütteln des Bärlapp aus den Ähren fällt, hat eine schmerzlindernde und kühlende Wirkung. Man kann es deshalb auch gut als Pulver auf Wunden auftragen.

Der Bärlapp wächst in Heiden, in alten Steinbrüchen, in trockenen Wäldern und an Berghängen.

Medizinisch wirksam ist das Kraut und die Sporen.

Volksnamen
Drudenfuß, Drudenkraut, Gürtelkraut, Hexenkraut, Keulen-Bärlapp, Kolben-Bärlapp, Moosfarn, Schlangenmoos, Wolfsklaue, Wolfsraute, Zigeunerkraut


Wirkung und Anwendung von Bärlapp
Aphrodisiakum
Durchfall
Epilepsie
fiebersenkend
harntreibend
Leberleiden
Ruhr
Würmer

Sammelzeit
Gesammelt wird im Mai bis Juni

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Bärlapp
Einen Teelöffel mit 250 ml 5 Minuten ziehen lassen und danach absieben.
Drei Tassen täglich trinken.


23. Dez 2010 20:57
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Bärlauch

(Allium ursinum)


Der Bärlauch ist ein Verwandter des Knoblauch und ist in fast ganz Europa zu finden.

Der Bärlauch, der inzwischen wieder gerne in der Küche verwendet wird, wächst wild in Auen und Wäldern.

Die Blätter des Bärlauch, die man üblicherweise im Frühjahr sammelt, eignen sich gut für Suppen und Saucen.

Leider geht das Armona des Bärlauch beim Trocknen ziemlich stark verloren, man sollte also immer frischen oder eingefrorenen Bärlauch verwenden.

Bärlauch als Heilpflanze
Schon im alten Rom wurde der Bärlauch als Arzneipflanze verwendet.

Ein volkstümlicher Name des Bärlauch ist Waldknoblauch, dieser Name deutet auf seine enge Verwandtschaft mit dem Knoblauch hin.

Man verwendet die jungen Blätter des Bärlauchs.

In rohen und kleingeschnittenen Blättern oxidiert der schwefelhaltige Inhaltsstoff Alliin zum medizinisch wirksamen Allicin. Dieses Allicin ist ein natürliches Antibiotikum, das Pilze abtöten kann.

Der Bärlauch hilft aber auch bei Verdauungsbeschwerden, bei Magen-Darm-Problemen und gegen Blähungen, Bärlauch regt den Appetit an und er senkt den Cholesterinspiegel. Bärlauch ist hilfreich für die Funktionen von Leber- und Galle, er regt die Harnbildung an, Bärlauch senkt den Blutdruck, er hat eine regulierende Wirkung auf den Fettstoffwechsel und schützt sogar gegen Arterienverkalkungen.

Traditionell wird der Bärlauch auch gegen Darmparasiten eingesetzt.

Im Bärlauch ist außerdem sehr viel Vitamin C enthalten, er enthält auch viele gesunde ätherischen Öle. So zum Beispiel schwefelhaltiges Lauchöl, das die Leber und die Galle anregt und auf den Fettstoffwechsel normalisierend wirkt. Im Bärlauch sind zudem viele Mineralsalze in hohen Konzentrationen enthalten, zudem Schleimstoffe, die die Ausscheidung von Sekreten aus den Atemwegen fördern.

Bärlauch hat einen fast zwanzigfach höheren Adenosingehalt als der Knoblauch. Dieses Adenosin hat die positiven Eigenschaften der Vitamine A und C und des Mineralstoffes Selen zusammen in sich vereint.

Besonders wichtig sind die Auswirkungen des Bärlauch auf Magen und Darm: Er heilt eine erkrankte Darmflora, dabei werden aber nur die Darm-Pilze abgetötet, die der natürlichen Darmflora fremd sind. Natürliche und nützliche Pilzstämme im Darm verschont der Bärlauch, so daß eine natürliche Darmflora wieder aufgebaut werden kann.

Es empfiehlt sich daher, nach jeder Darmbehandlung mit z.B. Penicillin regelmäßig Bärlauch zu sich zu nehmen, so daß der Darm sich wieder normalisieren kann.

Übrigens hat ein zehntausendstel Gramm Allicin die gleiche Wirkung wie 25 Einheiten Penicillin. Dies wurde schon im Jahre 1944 eine amerikanische Studie bewiesen und so das Allicin (und somit den Bärlauch) als natürliches Antibiotika bewiesen.

Bärlauch steigert auch die Durchflußgeschwindigkeit des Blutes in den Adern um nachgewiesenen 30 %. Er enthält Adenosin, das die kleinsten Gefäße erweitert. Zudem verhindert Bärlauch das Verkleben der roten Blutkörperchen aneinander. Kurz gesagt: Wer Durchblutungsbeschwerden hat, sollte Bärlauch zu sich nehmen!

Aber das ist noch nicht alles:
Wussten Sie schon, daß der Bärlauch die positiven Eigenschaften der folgenden drei Heilkräuter in sich vereint?

Die des Knoblauch, der die periphere Durchblutung steigert, die des Ginkgo biloba, der die Gehirndurchblutung erhöht und die der Echinacea, die das Immunsystem stärkt und belebt?

Im Bärlauch sind 30% mehr schwefelhaltige Stoffe enthalten als im Knoblauch. Die Cholesterinwerte im Blut werden reguliert und so das Ablagern von Cholesterin vermindert.

Man sagt dem Bärlauch auch nach, daß er das Sexualverlangen bei Männern und Frauen anregt.

Auch bei Hautproblemen wie Akne, Ekzemen und Ausschlägen ist der Bärlauch ein empfehlenswertes Kraut.

Zudem hat der Bärlauch eine entschleimende Wirkung, er löst Verschleimungen und wirkt auswurffördernd. Dabei beruhigt er die Atemwege. Er regt den Appetit an lindert Schwächezustände, ist wassertreibend und verleiht dem Stuhl das notwendige Volumen.

Bärlauch wirkt entgiftend, so befreit er unseren Körper z.B. von Blei.

Der Bärlauch ist hervorragend geeignet im Rahmen einer Frühjahrskur.


Sagen über den Bärlauch
Eine alte Bauernregel besagt:
Bärlauch im Mai erspart das ganze Jahr den Arzt und die Arznei.

Der Bärlauch bekam seinen Namen angeblich daher, weil die Bären nach ihrem Winterschlaf sich ihren Bauch mit diesem Kraut vollfraßen. Man dachte, daß sie deswegen zu ihren Bärenkräften kamen.

Volksnamen
Hexenzwiebel, Wilder Knoblauch, Wilder Knofel, Zigeunerlauch, Knoblauchrauke, Waldknoblauch, Waldherre, Ramsen, Wilder Knoblauch, Bärenkraut, Bärenlauch, Judenzwiebel, Latschenknofel, Wurmlauch, Zigeunerzwiebel

Wo findet man den Bärlauch?
Der Bärlauch wächst gern schattig, in einem kalkhaltigen, humosen, nährstoffreichen, lockeren, feuchten Boden. Er kommt häufig in Laubmischwäldern oder speziell in Buchenwäldern vor, generell bevorzugt er einen hohen Grundwasserspiegel (z.B. an einem Flussufer). Er bildet meist ausgedehnte Bestände.

Inhaltsstoffe des Bärlauch
Fast wie im Knoblauch finden sich Inhaltsstoffe, die den Bärlauch sehr gesund machen, überwiegend aber Schwefelverbindungen und ätherische Öle: Methylcycteinsulfoxid und dessen Abbauprodukte Methylallylthiosulfonat und Methanthiol, Dimethylthiosulfonat und Divinylsulfid.

Wirkung und Anwendung von Bärlauch
Bärlauch ist blutzucker-und cholesterinsenkend
Appetitanregend
Blähungen
Bronchitis
Antibiotisch
Entschlackend
Senkt den Cholesterinspiegel
Frühjahrskur
Schleimlösend
Desinfizierend
Verdauungsbeschwerden
Arteriosklerose
Hautausschläge
Stärkt das Immunsystem
Wirkt durchblutungsfördernd
Entzündungshemmend
Verdauungsstörungen
Bluthochdruck
Pilztötend

Verwendete Pflanzenteile
Man verwendet die jungen, am besten frischen, Blätter.

Die Bärlauch-Zwiebel ist erheblich kleiner als die des Knoblauch, wird daher seltener verwendet.

Vorsicht bei der Ernte im Freien!
Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Maiglöckchen. Den Bärlauch erkennt man am besten daran, daß man ihn zwischen den Fingern reibt: Es bildet sich dann der typische Knoblauch-Geruch.

Bärlauch, der Knoblauch ohne Nebenwirkungen
Jeder, der Knoblauch mag, wird den Bärlauch lieben: Bärlauch schmeckt dem Knoblauch sehr ähnlich, ihm fehlt aber fast gänzlich der üble Knoblauch-Geruch.
Wen wundert es also, daß der Bärlauch in den letzten Jahren immer öfters in der Küche verwendet wird?

Anwendungsbeispiele
Die frischen Blätter nimmt man fein gehackt ein. Sie können auch ähnlich wie Schnittlauch oder Knoblauch als Gewürz oder in Salatmischungen verwendet werden. Als Teedroge hat Bärlauch nurmehr geringe Bedeutung.

Für eine entschlackende Frühjahrskur ist man täglich über 2-3 Wochen eine Handvoll frisch gehackte Blätter.

Saft
Frisch gehacktes Kraut in einem Tuch kräftig auswinden.
Von dem gewonnenen Saft mehrmals täglich 10-20 Tropfen einnehmen.

Frischpflanzenpresssaft gibt es auch als Fertigpräparat im Handel.

Tinktur
3 g frisches Kraut in 100 ml 70%igem Alkohol ansetzen, gelegentlich schütteln. 2 Wochen dicht verschlossen stehen lassen und absieben. Von der Tinktur 10-20 Tropfen auf Zucker oder mit wenig Wasser nach den Mahlzeiten einnehmen.

Kompresse
Frische, zerstampfte Blätter in ein Tuch einschlagen und für einige Minuten auf die betroffenen Partien legen.

Bärlauch reguliert den Blutdruck
Besonders praktisch am Bärlauch ist, daß er den Blutdruck nach oben und nach unten ausgleicht.

Er senkt also hohen Blutdruck und hebt niedrigen Blutdruck an. Oder anders ausgedrückt: Bärlauch tut jedem gut!

Und so "nebenbei" reinigt er den Magen, die Leber, den Darm, die Niere und die Galle.

Vorsicht
Frischen Bärlauch nicht in der Schwangerschaft anwenden, er steht im Verdacht, Aborte auslösen zu können.

Man kann den Bärlauch leicht mit dem Maiglöckchen verwechseln, einer giftigen Pflanze. Auch besteht eine Verwechslungsgefahr mit der giftigen Herbstzeitlosen. Deshalb bitte nur dann selbst sammeln, wenn man weiß, was man da so sammelt... Am besten unterscheidet man die Beiden dadurch, daß Bärlauch, wenn man das Blatt zwischen den Fingern reibt, nach Knoblauch riecht.


23. Dez 2010 21:03
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Bartflechte

(Usnea barbata)


Die Bartflechte ist sowohl Pilz als auch Alge. Sie kann deswegen die Stoffwechselprodukte bilden, die sie zum Wachsen braucht.

Wirkung und Anwendung von Bartflechte
Abhärtung
Darmbeschwerden
Darmerkrankungen
Erkältung
Erkältungsvorbeugend
Grippale Infekte
Mandelentzündung
Rachenentzündungen
Schleimhautentzündungen im Mundbereich


23. Dez 2010 21:05
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Ungelesener Beitrag Re: Heilkräuter-Verzeichnis B
Basilikum

(Ocimum basilicum)

Schon vor über 4000 Jahren nutzten die Inder den Basilikum. Sie waren der Überzeugung, daß er etwas göttliches sei.

Der Name des Basilikums leitet sich aus dem Griechischen ab und heißt so viel wie "königliche Heilpflanze". Bei uns wird der Basilikum daher auch oft als Königskraut oder Königsbalsam bezeichnet. Nach Mitteleuropa kam die Pflanze im 12. Jahrhundert.

Basilikum ist eine einjährige Pflanze, die 20 bis 50 cm hoch wächst. Basilikum hat einen sehr angenehmen und aromatischen Geruch. Je nach Art sind die Blüten weiß, gelbweiss oder rötlich. Die Blätter des Basilikum sind eiförmig oder länglich und grün bis weinrot. Basilikum wird auch in der Küche gern um Würzen verwendet. Basilikum enthält neben ätherischen Ölen auch Gerbstoffe, die sowohl den Appetit als auch die Verdauung anregen. Es lindert außerdem Migräne, Schlaflosigkeit und Nervosität.

In der Naturheilkunde verwendet man das Kraut. Dazu werden während der Blüte obere Teile der Stängel abgeschnitten. Verwendung findet Basilikum gegen chronische Magenkatarrhe oder eine schmerzen Magengegend. Zudem kann man den Basilikum auch bei Husten, Beschwerden der oberen Atemwege oder bei Entzündungen der Darmwege einsetzen.

Äußerlich angewendet hilft Basilikum als Umschlag oder Bad für Erfrischung sorgen, aber auch bei schwer heilende Wunden kann er helfen.



Volksnamen
Basilienkraut, Königskraut, Königsbalsam, Josefskräutlein, Hirnkraut, Pfefferkraut, Suppenbasil, Herrenkraut, Königskraut, Deutscher Pfeffer

Wo wächst Basilikum
Sonnig, warm, humos, nährstoffreich

Hauptanwendungen von Basilikum
Basilikum ist appetitanregend, magenberuhigend, fördert Verdauung und Stoffwechsel.

Wirkung und Anwendung von Basilikum
Akne
Bakterielle Infektionen
Blähungen
Insektenstichen
Krämpfe
Migräne
Magenstärkend
Nervosität
Ringelflechte
Schlangenbissen
Schlaflosigkeit
Übelkeit
Verdauungsstörungen
Verstopfung

Als Umschlag bei Eiterungen, bei Quetschungen oder bei schlecht heilenden Wunden.

Inhaltsstoffe
Ätherische Öle, Gerbstoffe, Glykosid, Saponin

Vorsicht
Basilikum sollte nicht mit empfindlicher Haut in Berührung kommen und während der Schwangerschaft gemieden werden.

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um Basilikum
Umschlag

Einen Tee zubereiten, abkühlen lassen und mittels eines Leinentuch auf die betreffende Stelle aufbringen.

Tee
1 Teelöffel Basilikumkraut (frisch oder getrocknet) auf 1 Tasse Tee. 5 Minuten ziehen lassen.
2-3 Tassen täglich, langsam und ungesüßt trinken.

Zur Beruhigung
Ein paar Blätter in eine Tasse und mit heißem Wasser aufgießen.
Den Tee einige Minuten ziehen lassen. Dieses würzige Heißgetränk hilft gegen Schlafstörungen, schützt Euch vor Magen-Darm-Infektionen und sorgt für eine gute Verdauung.


23. Dez 2010 21:09
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